Geld und Bank

Täglicher Zahlungsverkehr

Die Währung in Schweden ist die Schwedische Krone (SEK). Derzeit steht die Schwedische Krone im Verhältnis zum Euro 1 zu 9. Für auktuelle Kurse verweisen wir auf den Währungsumrechner der Europäischen Zentralbank.

Bargeld kann man an Geldautomaten "Bankomat" abheben, die man überall finden kann. Die meisten Geldautomaten bieten darüber hinaus eine Sprachauswahl an.

In Schweden ist der bargeldlose Zahlungsverkehr weit verbreitet. Auch kleinere Geld-Beträge werden in Schweden oft mit Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Dies gilt auch für ausländische EC- und Kreditkarten. Für Kartenzahlungen benötigt man einen PIN-kod oder seine Unterschrift samt Ausweis mit Personnumer (ID-kort, Führerschein). Bei ausländischen Gästen muss der Personalausweis/ Reisepass vorgelegt werden.

Kontoeröffnung und Zahlungsvorgänge

In Schweden gibt es zahlreiche Kreditinstitute, zu den größten zählen Nordea Bank, Handelsbanken und SEB. Deren Filialen sind in den Ballungsgebieten überall zu finden und alle bieten den breiten Service einer Universalbank. Alle 3 Banken haben auch eine flächendeckende Präsenz in den 4 nordischen Ländern. Die Eröffnung eines Bankkontos ohne Personnummer ist oft schwierig. (Beantragung der Personnummer siehe Skatteverket).

Fast jeder erledigt seine Überweisungen über das Internet. Sofern man dies in der Bankfiliale direkt machen möchte, werden Gebühren fällig. Für die Internet-Abwicklung bieten die Banken unterschiedliche Verfahrensweisen an. Alle arbeiten im Prinzip nach einem PIN-Code- und TAN-Nummern - Verfahren, wie man es von deutschen Banken her kennt. Manche Banken in Schweden geben ihren Kunden hierfür sogenannte "Digipässe" aus. Man benötigt zur Bedienung einen PIN-Code und der Digipass gibt dann für jede zu tätigende Überweisung eine Art TAN-Nummer aus. Die Benutzung der Digipässe ist sehr einfach und jede Bank stellt selbstverständlich die benötigten Informationen für deren Benutzung zur Verfügung.

Möchte man einen Überziehungskredit für sein Konto einrichten, muss dieser, wie ein Kredit, beantragt werden. Ansonsten wird das Konto nur als Guthabenkonto geführt und Überziehungen sind nicht genehmigt. Für den Überziehungskredit werden eine einmalige Abschlussgebühr und eine Jahresgebühr fällig. Die Überziehungszinsen errechnen sich dann nach der Nutzung.

Zum Jahresende bekommt man unaufgefordert von seiner Bank eine Aufstellung seiner Vermögensverhältnisse zugeschickt, die parallel auch ans Finanzamt weitergeleitet und bereits automatisch in die Steuerunterlagen eingetragen wird.