Hausbau

Wer in Schweden ein Haus baut, baut in Holz. Steinhäuser sind die Ausnahme und auch deutlich teurer als ihre hölzernen Konkurrenten.

Die meisten Häuser (auch sind sie an die Wünsche des Kundens angepasst) werden in Modulen angeliefert. Das bedeutet, dass die Wände und andere große Teile in Fabriken vorgefertigt werden. So können sie, am Bauplatz angekommen, direkt auf das Fundament aufgesetzt werde. Diese Art des Bauens sorgt für eine relativ kurze Bauzeit. Von der Lieferung der Hausteile bis zum Einzug ins schlüsselfertige Haus dauert es in der Regel rund 20 Wochen.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwei Vertragsarten beim Hausbau.

1) Generalentreprenand: Der Hausfabrikant organisiert die Bestellung des Hauses und den gesamten Bauprozess bis zur Endablieferung und tritt damit gegenüber allen Parteien als Bauherr auf.

2) Delat entreprenand: Der Hausfabrikant organisiert die Bestellung des Hauses. Sobald die Gemeinde dem Bauantrag zugestimmt und das Haus bestellt ist, wird der Käufer zum Bauherren und unterschreib in dieser Person die Verträge mit allen Handwerkern und der Gemeinde. Diese Variante fragt um deutlich mehr Zeit und Mühe, aber kostet gemittelt 15% weniger als Option 1.

Die Hausfabrikanten haben zum großen Teil Verträge mit anderen Zulieferern so als Küchen- und Badspezialisten, die ihre Produkte dann zu Spezialpreisen anbieten. Wer nicht so viel Zeit oder zwei linke Hände hat, kann sich sein Haus auch von drinnen komplett durch den Hauslieferanten fertigstellen lassen. In der Regel werden vom Hausfabrikanten Standardpakete angeboten. Weicht man davon ab (tillval), gibt es dafür ebenfalls genug Möglichkeiten, aber es kostet natürlich mehr Geld.

Dies sind die größten und bekanntesten Hausfabrikanten in Schweden.

A-Hus AB

Derome Hus AB (Varbergshus)

Eksjöhus AB

Finndomo AB (Modulenthus & Hjältevadshus)

Fiskarhedenvillan AB

Götenehus AB

LB-Hus AB

Mjöbäcks Entreprenad AB

Myresjöhus AB

Smålandsvillan AB

Sävsjö Trähus AB

Trivselhus AB

Västkuststugan AB

Willa Nordic AB

Älvsbyhus