Museen in Stockholm

Stockholm hat eine große Anzahl interessanter Museen, die einen Besuch wert sind. Für jeden Geschmack, für jedes spezielle Interesse ist etwas dabei. Im folgenden eine kleine Auswahl für den Anfang:

Stadshuset: 
Das Stadthaus, welches eigentlich als Rathaus dient, ist vor allem bekannt durch die Nobelpreisbankette. In jedem Jahr am 10. Dezember werden die Nobelpreise in Stockholm im Konzerthaus verliehen. Anschlieβend wird im Stadthaus gespeist, gefeiert und getanzt. Die wunderschöne "Blaue Halle" und der "Goldene Saal" mit seinen 18 Millionen Mosaiksteinchen sind die perfekte Kulisse für ein glänzendes Fest!

Vasamuseum: Das Kriegsschiff Vasa sank im Jahre 1628 bei seiner Jungfernfahrt und lag 333 Jahre im Wasser vor Stockholm. Im Jahre 1956 wurde es durch den Forscher Anders Franzén entdeckt und konnte in mehreren Schritten geborgen werden, bis es 1961 die Wasseroberfläche durchbrach. Seit 1991 gibt es eigens für dieses Kriegsschiff ein Museum, das man sich bei einem Stockholm-Besuch nicht entgehen lassen sollte.

Skansen: Der Schwede Artur Hazelius sammelte Gegenstände (Kleider, Geschirr, Kunst usw.) aus früheren Jahrhunderten und zeigte diese im Nordischen Museum („Nordiska Museet", das heute alte nordische Traditionen und neue skandinavische Trends zeigt). 1891 gründete er zusätzlich das älteste Freilichtmuseum der Welt, Skansen, um hier ganze Häuser, Höfe und Stadteile zu zeigen und für nachfolgende Generationen zu bewahren. Skansen ist ein Park auf 30.000 km2 Fläche und bestückt mit ca. 150 Gebäuden, die zeigen, wie Schweden in den früheren Jahrhunderten ausgesehen hat. "Gelebte" alte Handwerkskunst kann man hier genauso finden wie die ganze Bandbreite der nordischen Tierwelt. Beides macht Skansen auch durchaus attraktiv für Kinder.

Moderna Museet : Stockholms Museum für moderne Kunst auf der Museumsinsel Skeppsholmen ist immer einen Ausflug wert. Die Sammlung umfasst Werke von Marcel Duchamp, Louise Bourgeois, Pablo Picasso, Niki de Saint Phalle, Salvador Dalí, Carolee Schneemann, Henri Matisse und Robert Rauschenberg sowie von schwedischen Künstlern wie Vera Nilsson und Siri Derkert. Zudem bietet das Museum hochkarätige Wechselausstellungen. Für Kinder gibt es ein besonderes Programm mit Kinderführungen und Malwerkstatt. Auch das Café des Museums ist zu empfehlen: Mit Blick auf die Stadt kann man wunderbar essen.

Kleiner Tipp für Reiselustige und im Süden Schwedens Ansässige: Das Moderna Museet hat auch eine Zweigstelle in Malmö!

Stockholmer Schloss:
 Das Schloss kann man auch als ein groβes und lebendiges Museum bezeichnen. Das 1754 erbaute Gebäude ist mit seinen über 600 Zimmern ein „royales Must-See". Da die heutige königliche Familie das Schloss in der Innenstadt nur noch als Büro und nicht als Wohnsitz nutzt, können unter anderem die Bernadotte- und die Gästewohnung sowie die Räumlichkeiten für Feste besichtigt werden. Außerdem sollte man dem Reichssaal, der Schlosskapelle und den Kronjuwelen in der Schatzkammer einen Besuch abstatten, es lohnt sich! Eine zusätzliche Attraktion ist die Wachablösung, die werktags um 12:15 bzw. am Wochenende um 13:15 im Schlosshof beginnt und ca. 40 Minuten dauert.

Das Fotografiska Museet befindet sich im ehemaligen Großen Zollhaus auf Södermalm und bietet in mehreren Stockwerken wechselnde Fotoausstellungen. Im obersten Stock befindet sich das Bistro mit Superblick auf Stockholm in Lounge-Atmosphäre. Es bietet wechselnden Mittagstisch unter der Woche, abendliche Veranstaltungen und Brunch am Wochenende. Die Küche wird betreut von Paul Svensson, einem berühmten schwedischen (Fernseh-)Koch, der für eine „grünere" Essensphilosophie eintritt.

Das Nationalmuseum ist Schwedens größtes Kunstmuseum mit rund 16.000 Gemälden und Skulpturen sowie 30.000 Kunsthandwerksobjekten. Das Hauptgebäude in Stockholm wird derzeit renoviert (voraussichtlich bis 2018), doch wechselnde Ausstellungen finden im Nationalmuseum Design im Kulturhuset Stadsteatern statt.


Weitere Informationen findet man auf der Homepage von Visit Stockholm.